Zahnpflege beim Hund – 6 Tipps

Ein gutes und gesundes Gebiss ist für unsere Vierbeiner von großer Bedeutung für die Gesundheit. Nun stellt sich bei vielen jedoch die Frage ob Zahnpflege wirklich von Nöten ist, oder ob man es damit doch nicht so wichtig nehmen muss.
Hier klären wir ob ein Hund wirklich Zahnpflege benötigt, wie man dies am besten macht, empfohlenes Zubehör und ein paar Tipps und Tricks dazu.

Ist die Zahnpflege wirklich nötig ?

Diese Aussage lässt sich leider nicht so einfach treffen, es kommt dabei auf einige Faktoren an. Dazu muss man aber sagen das es keinem Hund schaden würde und außerdem gewisse Zahnprobleme gut vorbeugen kann.
Nötig wird es aus unserer Sicht dringend, wenn das Tier auf den Zähnen gelblichen Belag (Plaque) oder sogar schon Zahnstein ansetzt. Dadurch haben Bakterien einen Nährboden und können sich ungehindert im Mundraum verbreiten und vermehren, auch das Zahnfleisch kann dann schnell betroffen sein, was beim Hund mit enormen Schmerzen verbunden ist.

Zahnprobleme äußern sich unter anderem durch einen üblen Mundgeruch, geändertes Fressverhalten und alle anderen üblichen Anzeichen von Schmerzen.
Mehr zum Thema Mundgeruch beim Hund erfahrt ihr >Hier<

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Faktoren auf die es dabei ankommt:
  • Qualität des Futters
  • Bekommt der Hund regelmäßig Kauknochen oder ähnliches
  • Vorerkrankungen rund um das Gebiss

Die schlimmsten Folgen einer vernachlässigten Zahnpflege wären eine Entzündung des Zahnfleisches, starker Zahnstein bis hin zum Ausfall von Zähnen.

Zähneputzen bei Hunden

Um den Zahnbeleg des Hundes effektiv zu entfernen, bietet es sich an mit einer speziellen Zahnbürste und Zahnpasta für Hunde die Zähne zu putzen.


Dies macht man wie folgt: öffnet das Maul nur so weit das ihr mit der Bürste auch an die Innenflächen der Zähne kommt, für außen reicht es meist aus nur die Lefzen leicht anzuheben. Die Zahnpasta ist geschmacklich wie Fleisch oder Leberwurst, was es einfacher macht dass es sich der Vierbeiner auch gefallen lässt.
Es empfiehlt sich damit im Welpenalter zu beginnen, um das Tier möglichst früh daran zu gewöhnen. Bei älteren Hunden wird dies dann natürlich schwieriger und man benötigt meist mehr Geduld.

Sonstige Hilfen und Tipps für ein gesundes Gebiss

  • Ein gutes Trockenfutter reibt den gröbsten Zahnbelag schon weg und die Rester legen sich zudem nicht so stark an den Zähnen nieder
  • Denta Kausticks*, Rinderhaut- und Knochen, getrocknete Kausnacks, altes Brot und rohe Möhre haben den gleichen Effekt und entfernen vieles was nicht auf die Zähne gehört
  • Sollte sich schon Zahnstein gebildet haben, hilft in einigen Fällen nur noch der Tierarzt mit einer Zahnsanierung
  • Fütterung von schlechtem Futter, Essensreste, Verdorbenem vermeiden
  • Im Freilauf aufpassen das der Hund kein Kot von Artgenossen oder anderen Tieren frisst
  • Regelmäßige Kontrolle vom Gebiss um mögliche Probleme schnell zu erkennen.

Fazit

Also wie ihr seht ist das Thema Zahnpflege beim Hund gar nicht so schlimm. Wenn man auf einige Dinge achtet und vor allem dem Tier hochwertige Nahrung füttert, hat man damit weitestgehend keine Probleme und das Gebiss bleibt auch gesund.
Sollte es dennoch Probleme geben und ihr wisst euch nicht weiter zu helfen, holt euch besser eine Meinung vom Tierarzt ein und lasst euch dahingehend beraten.

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