38 Giftige Pflanzen für Hunde

Vergiftungen beim Hund und bei Welpen können durch viele Dinge entstehen, eines woran viele Hundehalter nicht direkt denken sind giftige Pflanzen. Egal ob drinnen als Zimmerpflanze, draußen im Garten oder in der Natur, es gibt so einige Pflanzen die eurem Fell-Freund schaden zufügen könnten.
Welche das sind, erfahrt ihr hier!

Woran erkennt man eine Vergiftung ?

Je nach Giftmenge und Substanz können bis zum Eintreten der Symptome nur wenige Stunden vergehen, aber auch mehrere Tage. Je nach Pflanzenart sind manche sehr toxisch und andere wiederum nur leicht giftig, was nicht heißt das sie ungefährlich sind.
Zuerst zeigen sich meist Probleme im Verdauungstrakt, Erbrechen oder Durchfall, begleitet von sehr viel Speichelfluss. Im schlimmsten Fall kommen Blutbeimengungen im Urin und beim Erbrechen.

Darauf kann alles was den Kreislauf betrifft folgen z.B. Zittern, Unruhe, Schwäche, Bewusstlosigkeit bis hin zu Atembeschwerden können Indizien für eine Intoxikation sein.
Mehr über Vergiftungen beim Hund erfahrt ihr hier…

Giftige Zimmerpflanzen

Wenn die Wohnung noch nicht Hundesicher ist, sollte man zu erst dafür sorgen das keine Pflanzen in unmittelbarer und erreichbarer Nähe stehen. Es bietet sich an die Pflanzen etwas höher zu stellen, also auf Tische, Kommoden und Fensterbretter.
Dennoch sind grade Welpen sehr einfallsreich und neugierig, so dass es sich nicht gänzlich ausschließen lässt, das die kleinen an die Pflanzen kommen.
Diese Zimmerpflanzen und Blumen sind giftig für euer Tier:

  • Agave
  • Amaryllis
  • Tulpe
  • Krokus
  • Fensterblatt
  • Geranie
  • Lilien
  • Orchideen
  • Clivie
  • Ficus
  • Flamingoblume
  • Weihnachtsstern
  • Hyazinthe
  • Alpenveilchen
  • Croton
  • Bogenhanf
  • Elefantenfuss
  • Und viele weitere…

Giftige Pflanzen aus dem Garten

Ebenso können die Gefahren im Garten lauern. Neben gefährlichen Pestiziden gibt es auch da giftige Pflanzen die für euren Hund gefährlich werden können. Eine gute Erziehung beugt dem natürlich vor, dennoch kann es vorkommen, besonders bei Welpen sollte man besonders Acht geben.
Diese Pflanzen sind:

  • Tulpen
  • Oleander
  • Maiglöckchen
  • Buchsbaum
  • Schlüsselblume
  • Blauregen
  • Lilien
  • Agave
  • Rhododendron
  • Efeu
  • Geranie
giftige pflanzen

Die beste Vorbeugung dahin gehend, ist es beim nächsten Gärtnereibesuch den Fachmann zu fragen ob die ausgesuchten Pflanzen giftig sind für Hunde.

Zusätzliche Tipps sind eure Gartenecke etwas von der freien Wiese abzutrennen und Pestizide wenn die Pflanzen für den Hund zugänglich sind, nicht zu nutzen.

Denkt daran das Pestizide, z.B. gegen den Kornkäfer & Blattläuse, Unkraut oder Schnecken-Ex ebenfalls sehr schädlich, wenn nicht gar giftig für euer Tier sein können.

In der freien Natur

Auch draußen im Grünen kann es passieren das der Hund giftige Pflanzen zu sich nimmt, gerade wenn das Tier regelmäßigen Freilauf bekommt, sollte man immer mehr Acht geben.
Giftige wilde Pflanzen und Gewächse sind unter anderem:

  • Eibe[wiki]
  • Hyazinthen
  • Maiglöckchen
  • Goldregen
  • Bilsenkraut
  • Fingerhut
  • Gefleckter Schierling
  • Aronstab
  • Pfaffenhütchen
  • Glyzine

Frisst euer Hund diese kann es teils zu starken Vergiftungen kommen. Nicht selten haben diese dann auch tödliche Folgen, so dass diese Gefahr nicht zu vernachlässigen ist.

Vorbeugung

Wenn ein Welpe oder älterer Hund neu einzieht, überlegt euch ob eure Pflanzen in der Wohnung giftig sind, darüber könnt ihr euch im Internet oder Gärtnereibetrieb ausreichend belesen und informieren. Ersetzt diese Pflanzen entweder durch ungefährliche oder sorgt dafür das der Hund keinen Kontakt mit diesen hat.

Genauso ist es mit dem Garten, man könnte ihn räumlich abtrennen oder schlicht darauf achten was man anpflanzt und was im Garten wächst. Natürlich spielt hier auch die Erziehung eine große Rolle, wer seinen Tier zeitig beibringt sich nicht an Beeten und sonstigen Pflanzen zu vergehen, setzt damit schon mal eine gute Basis.

Beim täglichen Spaziergang, vor allem wenn der Hund im Freilauf ist, sollte man prinzipiell immer aufpassen ob der Hund irgendetwas frisst. Denn es können im schlimmsten Falle auch Giftköder sein. Isst euer Hund einfach alles, was ihn in die Quere kommt, sollte man das zuerst abtrainieren bevor es Freilauf gibt.

Wenn man die giftigen Pflanzen einmal kennt und weiß wie sie aussehen, so lassen sich diese im Alltag auch besser meiden.

Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung solltet ihr schnellstmöglich zum nächstgelegen Tierarzt! Erste Hilfe Maßnahmen und alles weitere über das Thema Vergiftung findet ihr >Hier<.

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