Pubertät bei Hunden – 13 Anzeichen

Viele Hundebesitzer kennen es vielleicht schon von ihren Kindern, die nervenaufreibende Phase wo aus dem Kind ein Erwachsener werden will, genauer bezeichnet die Pubertät. Auch bei unseren Fell-Freund gibt es diese Phase beim Heranwachsen, einige entwickeln sich zu wahren Rüpeln, während man sie bei anderen kaum merkt oder gar gefühlt überspringt.

Auch dies ist zu vergleichen mit den Menschen.
Wir geben euch hier Tipps, wie ihr diese Zeit am besten übersteht und weitere nützliche Informationen.

Was passiert während der Pubertät?

Die Hunde erlangen mit der Pubertät langsam ihre Geschlechtsreife, es passieren in dieser Zeit viele hormonelle Veränderungen mit denen der Hund nicht gleich umgehen kann. Zusätzlich gibt es dazu nochmal einen ordentlichen Wachstumsschub.

Wann beginnt die Pubertät? Anzeichen?

In der Regel beginnt die Pubertät bei Hunden zwischen dem 6. und dem 7. Lebensmonat, bei Hündinnen häufig etwas eher als bei Rüden. Die Größe ist meist auch ein entscheidender Faktor, hier sind oft größere Hunde ein wenig später dran.
Diese Phase hält an bis das Tier ausgewachsen ist, meist ist das bis zum 1. Geburtstag der Fall, bei größeren Rassen sogar gelegentlich bis zum zweiten.

pubertät beim hund
Anzeichen

Im groben und ganzen merkt man als Hundehalter ja am schnellsten, wenn sich das Verhalten des Vierbeiners ändert. Einigen Hundebesitzern wird es so erscheinen als hätte der Hund sämtliche Erziehung vergessen, wo es bei anderen nur kleinere Anzeichen gibt. Das einzige was sich bei allen ändert sind, sind die ersten drei Punkte:

  • Hündin wird das erste mal läufig
  • Rüde hebt das Bein zum pinkeln
  • Hunde erlangen die Geschlechtsreife und können von nun an in der Läufigkeit trächtig werden
  • Das Wach- und Jagdverhalten bildet sich weiter aus
  • Findet meist die Umwelt interessanter als das Herrchen oder Frauchen
  • Hören schlechter auf den Besitzer, wollen ihre Belange durchsetzen
  • Rivalität unter Artgenossen steigert sich
  • Gerüche anderer Hunde werden interessanter
  • Hund reißt aus
  • Bellt, winselt und knurrt häufiger als sonst
  • Spiele mit dem Hund können schneller ausarten
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit

Wie man diese Zeit meistert

Der Hund wird in dieser Zeit immer häufiger die Grenzen seines Besitzers ausloten, deshalb ist es wichtig diese ihm auch in der Phase genau zu stecken und nicht nachzugeben.
Bewahrt immer die Ruhe, auch wenn dies manchmal schwer fällt. Bestraft das Tier auf keinen Fall zu hart, wenn ihr laut werdet oder Gewalt anwendet wird euer Tier das Vertrauen in euch verlieren und die Erziehung schwer fallen.
Das Training sollte man weiter wie bisher handhaben, damit der Hund nicht alles mühevoll erlernte einfach vergisst. Man sollte die Trainingseinheiten im Zweifel etwas kürzer gestalten, da die Aufmerksamkeitsspanne nicht so groß ist.


Sollte er sich nicht mehr zuverlässig zurückrufen lassen, so verdient er sich keinen Freilauf und muss zurück an die Leine.


Neigt euer Fell-Freund jedoch zur Aggressivität, so versucht diese Situationen wo das passiert zu vermeiden oder versucht seine Aufmerksamkeit auf euch zu lenken.
Trotz allem sind für den Vierbeiner in dieser Zeit vor allem viel Liebe und Aufmerksamkeit wichtig, diese Phase prägt den Hund sehr. Verbringt so viel Zeit wie möglich mit ihm und erlebt gemeinsam neues, spannendes, auch Streicheleinheiten und gemeinsames knuddeln sollten auf dem Programm stehen.

Sollte man den Hund kastrieren lassen?

Unserer Meinung nach und auch der vieler Tierärzten, birgt eine zu frühe Kastration hohe Risiken. Manche Sexualhormone sind nebenher mit für das Wachstum zuständig, also wichtig für eine gesunde Entwicklung.

Bei zu früh kastrierten Hündinnen kann es zur Bildung von bestimmen Tumorarten kommen, ebenso dass die Gefahr der Inkontinenz besteht.

Mehr darüber erfahrt ihr Hier…

Fazit

Mit viel Geduld und Beharrlichkeit werdet ihr auch diese Zeit mit eurem Fell-Freund überstehen, bleibt konsequent und geht dennoch auf euren Hund ein. Die Phase geht auch einmal vorüber und ihr werdet froh sein, mit dem Tier auch das gemeistert zu haben!

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