Vergiftung bei Katzen – 6 Ursachen

Ein Glücklicherweise nicht sehr häufig auftretendes Problem, ist die Vergiftung bei Katzen. Dennoch kann es hin und wieder mal passieren, dass neugierige Tiere eventuelle Giftstoffe verzehren (bspw. Giftköder).
Wie ihr in diesem Fall reagieren solltet, was auf eine Vergiftung hinweist und einiges Wissenswertes dazu, könnt ihr hier erfahren.

Ursachen für Vergiftung bei Katzen

Die Auslöser für eine Vergiftung sind natürlich weitreichend, pauschal kann man aber sagen dass bei Freigänger-Katzen die Gefahr um einiges höher ist als bei reinen Hauskatzen. Die Vierbeiner können sich eine Vergiftung einholen durch:

Symptome einer Vergiftung bei Katzen

Es ist natürlich stark davon abhängig um welche Art von Gift es sich handelt und auch die Menge ist entscheidend. Bei einer geringeren Menge kann es sein, das Katzen vorerst gar keine Anzeichen zeigen. Typische Anzeichen einer Vergiftung könnten sein:

  • starkes speicheln – starker Speichelfluss
  • Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen
  • Verweigern von Nahrung, auch das Lieblingsleckerli wird abgelehnt
  • Veränderte Atmung, langsam oder schneller
  • Niedrige oder erhöhte Körpertemperatur
  • Ohnmacht
  • Zittern, Krämpfe, Schwäche

Bestehen also diese Anzeichen oder auch nur eines davon sollte man sich bemühen schnellstmöglich in eine Tierklinik oder Tierarztpraxis zu kommen, bei einer Vergiftung ist schnelles Handeln extrem wichtig.

Vergiftung bei Katzen: Was tun?

Wie schon erwähnt ist Schnelligkeit hier der entscheidende Faktor!
Habt ihr einen Verdacht auf eine Vergiftung, meldet euch sofort (schon telefonisch) bei einem Tiermediziner an und schildert ihm die Symptome und geben vielleicht sogar schon erste Hinweise, was es gewesen sein könnte.

vergiftung bei katzen


Wird ihre Katze während dieser Zeit ohnmächtig, dreht sie auf die Seite, so das wenn sie erbricht das Erbrochene aus dem Mundraum raus kommt und sie nicht daran erstickt.


Macht euch dann umgehend auf den Weg zum Tierarzt, aber bleibt dennoch ruhig und gelassen, dass sich die Panik nicht auf den Vierbeiner überträgt.
Kennt ihr schon den genauen Grund oder habt einen Verdacht, sagt dieses beim Tierarzt, umso genauer weiß er die Behandlung einzuschätzen.

Was macht der Tierarzt bei einer Vergiftung?

Das kommt drauf an welche Substanz (welches Gift) es war, wie lange es her ist und welche Menge davon verzehrt wurde.
Im besten Fall und falls es noch nicht lang her ist, bekommt die Katze ein Lösung die sie zum Erbrechen bringen soll.


Eine Spülung des Magens ist ein weiterer Weg um das Gift los zu werden.
In bestimmten Fällen nutzt man auch ein Gegengift. Zusätzlich zu diesen ganzen Maßnahmen wird häufig Aktivkohle* verabreicht oder Infusionen gemacht, um die verbliebenen Giftstoffe zu binden.
Trotz all diesen Maßnahmen kann es dennoch passieren das die Katze verstirbt, wenn die Giftmenge einfach zu hoch war oder es zu spät bemerkt wurde.

Vorbeugung von Vergiftungen

Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, haben wir für euch ein paar Punkte auf die ihr achten solltet:

  • Freilauf überdenken, da Katzen dann mit weniger Giftstoffen in Berührung kommen
  • Giftige Zimmerpflanzen unzugänglich machen, am besten entsorgen
  • Auf giftige Lebensmittel aufpassen
  • Grundstück nach Giftködern absuchen, Informationen der Nachbarschaft berücksichtigen
  • Medikamente und Putzmittel katzensicher aufbewahren
  • Auf gespritzte Felder achten, in dieser Zeit Freigang vermeiden

Die Überlebenschancen stehen umso besser, je schneller das Tier behandelt wird. Im Nachgang können aber auch noch Spätschäden auftreten, oft äußern sich diese mit Problemen an Nieren und der Leber.

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