Warum Hunde uns Menschen gut tun – 6 Gründe

Ihr überlegt euch schon lange einen Vierbeiner mit in euer Leben aufzunehmen!? Dann findet ihr hier 6 gute Gründe, warum Hunde uns Menschen gut tun! Klar gibt es vielleicht auch ein paar negative Aspekte darin, aber aus unserer Sicht überwiegen definitiv die positiven.

Welche das sind und somit für die Anschaffung eines Hundes sprechen, erfahrt ihr in diesem Beitrag!

Nicht nur für die körperliche Gesundheit sind Hunde ein großer Vorteil, sondern auch für die Psyche vieler Menschen. Ein Hund übernimmt somit vielerlei Aufgaben: neben dem Fitnesstrainer, ist es gleichzeitig Seelsorger und kann mitunter zum besten Freund des Zweibeiners werden, nicht zuletzt weil er eben immer für einen da ist!

Nun also die Gründe, warum Hunde uns Menschen gut tun!

Hunde Stärken die Psyche

Hunde können uns seelisch nachhaltig gut tun, denn nicht ohne Grund gibt es unzählige Therapiehunde die Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen helfen bei der Heilung dieser.
Sie haben eine unglaublich positive Wirkung auf die Psyche von Menschen. Ihre bedingungslose Liebe, ihre Loyalität und Fähigkeit, Trost zu spenden, können dazu beitragen, Stress abzubauen und unser Wohlbefinden zu steigern. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Umgang mit Hunden eine Vielzahl von psychischen Problemen lindern kann.

Gerade der Faktor, dass ein Hund immer für einen da ist, egal in welcher Verfassung man gerade ist, ist dabei das entschiedenste. Einige von euch werden es sicher auch schon bemerkt haben, dass es bei dem Großteil der Menschen leider nicht so ist.

Gemeinsames Spielen und Toben sorgen dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden, wodurch andere Sorgen und Probleme erstmal hinten angestellt werden!

Weitere Punkte die positiv in Sachen Psyche sind:

  • Hunde sorgen für mehr Struktur im Alltag (Fütterungszeiten, Gassigehen, Kuschelzeit…)
  • steigert das Selbstwertgefühl, da man sich gebraucht fühlt durch die einhergehenden Verpflichtungen
  • Hundebesitzer sind stressresistenter, was von Studien belegt ist
Warum Hunde uns Menschen gut tun

Hunde sorgen für Fitness – Warum Hunde uns Menschen gut tun

Hunde halten Menschen fit, weil sie regelmäßige Bewegung und Aktivität erfordern. Hundebesitzer müssen regelmäßig mit ihren Hunden spazieren gehen, spielen und trainieren, was zu mehr körperlicher Aktivität führt. Dies kann dazu beitragen, die Fitness und Gesundheit der Menschen zu verbessern, da regelmäßige Bewegung das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und anderen gesundheitlichen Problemen verringern kann.

Das häufige Spazierengehen sorgt auch für den Stressabbau, was ebenfalls zur Fitness beitragen kann.

Des weiteren können Hundesportarten, die man gemeinsam mit dem Hund macht (bspw. Bikejöring) oder auch einfaches Joggen oder Fahrradfahren, dazu beitragen, dass man gleichzeitig noch Sport treibt, welchen man ohne Hund vielleicht nicht gemacht hätte.

Vor allem ältere Menschen profitieren sehr von einem Hund, da sie so mehr oder weniger zur Bewegung gezwungen sind. Ein passendes Sprichwort dazu: Wer rastet, der rostet!

Hunde können für soziale Kontakte sorgen

Noch ein weiterer Grund, warum Hunde uns Menschen gut tun: Hunde sorgen für soziale Kontakte, da sie oft als Eisbrecher dienen und Menschen zusammenführen können. Wenn man mit einem Hund spazieren geht, führt das fast immer zu Treffen mit anderen Leuten, die ebenfalls mit ihren Hunden unterwegs sind. Dies schafft eine Gemeinsamkeit für Gespräche und Interaktionen. Darüber hinaus können Hunde auch dazu beitragen, dass sich Menschen in der Nachbarschaft oder in der Gemeinschaft näherkommen, da sie oft als Gesprächsthema sind und man dadurch näher zusammenrückt.

Außerdem können Hunde dazu beitragen, dass sich Menschen in sozialen Situationen wohler fühlen, insbesondere wenn sie schüchtern oder sonst unsicher sind. Hunde können als „Gesprächsstarter“ dienen und helfen, Barrieren zu überwinden, indem sie eine positive und freundliche Atmosphäre schaffen. Insgesamt fördern Hunde also soziale Kontakte, indem sie Menschen zusammenbringen, Gespräche anregen und das Wohlbefinden in sozialen Situationen verbessern.

Die Folge davon ist, dass man weniger unter Einsamkeit leidet, also nicht nur weil immer ein tierischer Begleiter dabei ist, sondern so auch Kontakte zu anderen Menschen hergestellt werden.

Helfer in der Not

Hunde analysieren ihren Besitzer genaustens und kennen ihn wahrscheinlich 10 mal besser, als andersherum. Sie beobachten uns genau und können anzeigen, wenn mit uns etwas nicht stimmt.

Die Beispiele dafür sind: Hunde die Epilepsie-Anfälle schon im Voraus anzeigen können, Krebszellen im Körper ausmachen können und sogar einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel bei Diabetes Patienten erkennen!

Es gibt unzählige Videos wo Hunde Kinder vor schweren Stürzen bewahren, Menschen aus dem Wasser retten und so weiter.

Sie sind somit oftmals ein Helfer in der Not, auch wenn man dies im ersten Moment ihnen gar nicht zutrauen würde, somit wäre das ein weiterer Grund warum Hunde uns Menschen gut tun.

Hunde als Beschützer

Egal ob auf dem eigenen Grundstück oder bei einem Spaziergang im finsteren Stadtpark: Hunde können in gewisser Weise als Selbstverteidiger dienen, da sie ein starken Schutz- und Verteidigungsinstinkt haben. Viele Hunderassen sind von Natur aus territorial und beschützen ihr Zuhause und ihre Familie. Ein gut trainierter Hund kann potenzielle Eindringlinge abschrecken und seine Besitzer vor Bedrohungen warnen.

Einige Hunde werden speziell für den Schutz und die Sicherheit ausgebildet, wie zum Beispiel Wachhunde oder Schutzhunde. Diese Hunde sind darauf trainiert, auf Kommando zu reagieren und ihre Besitzer zu verteidigen, wenn sie sich bedroht fühlen. Was aber nicht heißt, dass ein kleiner Hund, von dem man es gar nicht erahnen würde, euch im Ernstfall nicht schützen würde. Denn auch nicht speziell trainierte Hunde werden ihren Besitzer beschützen, sobald ihnen was merkwürdig erscheint, vorausgesetzt die Bindung ist stark genug!

Stärkt das Immunsystem und senkt Risiko für Allergien

Studien haben gezeigt, dass der Kontakt mit Hunden das Risiko für Allergien bei Kindern und Erwachsenen verringern kann. Der regelmäßige Umgang mit Hunden stärkt das Immunsystem und die Entwicklung von Allergien und Asthma wird reduziert. Dies liegt daran, dass Hunde dazu beitragen können, eine gesunde Vielfalt an Mikroben in der Umgebung zu fördern, was wiederum das Immunsystem trainiert und nachhaltig stärkt.

Darüber hinaus können Hunde auch dazu beitragen, Stress abzubauen, was ebenfalls zur Stärkung des Immunsystems beiträgt. Ein niedrigerer Stresspegel kann die Entstehung von allergischen Reaktionen reduzieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Schutz vor Allergien durch den Kontakt mit Hunden individuell variieren kann und nicht für jeden gilt. Menschen mit schweren Allergien sollten Vorsicht walten lassen und mit dem Arzt sprechen, bevor sie sich einen Hund anschaffen.

Insgesamt kann der Kontakt mit Hunden jedoch dazu beitragen, das Risiko für Allergien zu senken und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. Für uns definitiv ein weiterer Grund, warum Hunde uns Menschen gut tun!

Die Nachteile an der Anschaffung eines Hundes

Um hier nicht nur die Schokoladenseiten zu präsentieren, sondern auch mal die Nachteile die durch die Anschaffung eines Hundes entstehen können zu nennen:

Verantwortung und Zeitaufwand: Hunde erfordern jede Menge Zeit, Aufmerksamkeit und Pflege. Sie müssen regelmäßig gefüttert, raus, trainiert und gepflegt werden.

Kosten: Die Kosten für die Anschaffung selbst, sowie für Futter, Tierarztbesuche, Impfungen, Versicherungen und eventuelle Notfälle können relative hoch werden.

Einschränkungen der Lebensweise: Die Anwesenheit eines Hundes kann das Reisen erschweren oder verändern, Urlaub oder spontane Aktivitäten einschränken.

Allergien und Gesundheitsrisiken: Einige Menschen sind allergisch gegen Hundehaare oder Speichel. Zudem können Hunde Krankheiten übertragen.

Erziehung und Training: Ein unerzogener Hund kann Verhaltensprobleme entwickeln, die Zeit und Geduld erfordern, um sie zu korrigieren. Weshalb es auch so wichtig ist, mit der Erziehung hinterher zu sein, von Anfang an!

Wohnsituation: In einigen Mietwohnungen oder Wohnanlagen sind Hunde nicht erlaubt, was später auch die Auswahl an Wohnraum einschränken kann.

Es ist wichtig, solche Nachteile zu berücksichtigen, nicht nur die positiven Dinge zu betrachten und sicherzustellen, dass man bereit ist, die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen, bevor man sich für die Anschaffung entscheidet.

Schlusswort

Nun wisst ihr warum Hunde uns Menschen gut tun und was alles für die Anschaffung eines Fell-Freundes spricht! Aber auch die Nachteile haben wir ein wenig belichtet, also denkt gut darüber nach und seid euch bewusst, dass es eine Entscheidung für die nächsten 10-16 Jahre ist!

Habt ihr euch jedoch dafür entschieden, schaut doch gerne mal in unsere Must-Haves für eine Hundeerstausstattung!

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